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An einem Sonntagmorgen klopft die Mutter an die Zimmertür ihres Sohnes und sagt ihm, es sei Zeit, aufzustehen und zum Gottesdienst zu gehen.
"Ich gehe heute morgen nicht zum Gottesdienst", sagt der Sohn.
"Du musst aber," sagt die Mutter.
"Nein, das tue ich nicht," sagt der Sohn.
"Doch, das tust du," sagt die Mutter.
"Nein, das tue ich nicht - sie mögen mich nicht, und ich mag sie nicht," sagt der Sohn. "Gib mir zwei gute Gründe, weshalb ich da hingehen soll!"
"Erstens bist du 55 Jahre alt und zweitens der Pastor!"
Der Pastor setzt sich nach dem Gottesdienst,
der wie jeden Sonntag gut verlief, in sein Auto.
Nach einigen Minuten sagt seine Frau:
"Liebling, Du kannst aufhören zu lächeln,
der Gottesdienst ist vorbei."
Ein Pfarrer las die Predigt regelmäßig vom Manuskript ab, das er eine, halbe Stunde vor Beginn des Gottesdienstes auf das Pult der Kanzel, legte.
Eines Sonntags entwendete ihm ein junges Gemeindemitglied, heimlich eine Seite des Textes.
Der Pfarrer predigte eindringlich, bis er zu den Worten kam: "Und, Adam sprach zu Eva ..." Er blätterte um und sah mit Schrecken, dass, das nächste Blatt fehlte. Während er hastig das ganze Manuskript, durchblätterte, wiederholte er, um Zeit zu gewinnen: "Und Adam sprach, zu Eva ..." Und fügte leise, aber über die Lautsprecheranlage überall, vernehmbar, hinzu "... da fehlt doch ein Blatt!"

Der Rheinbundpsalm


Die Zählung der Psalmen weist in katholischen und evangelischen Texten Unterschiede auf.
Das hat einmal zu einem köstlichen Spaß geführt:

Nach der Schlacht von Austerlitz am 5. Dezember 1805 wurde der Rheinbund errichtet. Unter den neuen Rheinbundfürsten wollte der württembergische König Friedrich II. sich bei Napoleon besonders lieb Kind machen und ordnete für sein Land einen Dankgottesdienst an.

Dabei sollte üher Psalm 21, Vers 7 und 8 gepredigt werden.

Als die evangelischen Geistlichen die Bibel aufschlugen, fanden sie dort geschrieben: »Du setzest ihn zum Segen ewiglich und erfreüst ihn mit den Freuden deines Antlitzes. Denn der König hofft auf den Herrn und wird durch die Güte des Herrn fest bleiben.» -

Die katholischen Pfarrer aber stellten mit Befremden folgenden Wortlaut fest: »Ich bin ein Wurm und kein Mensch, ein Spott der Leute und verachtet vom Volke. Alle, die mich sehen, spotten meiner, sperren den Mund auf und schütteln den Kopf.»
Die Frau eines Dorfpfarrers ist verstorben.

Er ist völlig gebrochen und fühlt sich außerstande,
den nächsten Sonntagsgottesdienst zu halten.

Damit aber seine Gemeinde den sonntäglichen Zuspruch der Predigt nicht entbehren muss, schickt er an seinen vorgesetzten Dekan folgendes Telegramm:
"Meine Frau gestern verstorben,
bitte um Ersatz für das Wochenende."